Rennwagen WK 82-88

Der WK 82-88 wurde ab 1982 von Tilo Börner, Arthur Röhlich und Hartmut Gerstberger entwickelt. Diese Orientierten sich etwas an einem Entwurf des Formel 1 Konstrukteurs Willi Kausen. Mit einem ersten Exemplar erreichte Tilo 1986 den Zweiten Platz der Gesamtwertung der Leistungsklasse (LK) II. Auch Ulrich Jurisch, Roland Hinz und Arthur Röhlich waren auf einem WK 82-88 unterwegs. Wie fast alle Formel Easter 1300 hatten sie Lada Motoren. Wichtige Merkmale sind die innenliegenden Federbeine und die Frontflügel.  Es durften nur Teile aus Ostblockstatten verwendet werden. Insgesamt wurden 6 Rahmen gebaut.

Technische Daten

  • Baujahr: ​​​​​​1983
  • Motorbauform: ​​​​​4-Zylinder-Viertakt-Ottomotor (Lada 21011)
  • Hubraum: ​​​​​​1300 cm³
  • Leistung (LK1): ​​​​​110 PS
  • Leistung (LK2): ​​​​​90 PS
  • Leergewicht: ​​​​​520 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: ​​​170 km/h

Unser Modell

Der ausgestellte WK 82-88 ist das ehemalige Fahrzeug von Hartmut Gerstenberger. Es trägt die Nr. 464. Das Getriebe stammt vom Wartburg 311 und wurde beim Einbau 1x vertikal und einmal horizontal gedreht und mit der Lada Kupplungsglocke versehen. Diverse Streckenabstimmung wurden über Zahnradänderungen oder den Austausch des Differentials möglich. Für die Bremsanlage wurde 2 Einkreisbremszylinder vom Trabant verbaut. Vorderachse und Hinterachse konnten so separat geregelt werden. Scheiben und Bremssattel der Vorderachse sind vom Wartburg, die der Hinterachse vom Polski Fiat. Die Karosserie ist ein GFK Eigenbau. Die Auspuffanlage ist ein selbstgebauter Fächerkrümmer. Die vorderen und hinteren Flügel bestehen aus Aluminium. Der heutige Eigentümer aus Wilkau - Haßlau hat es 1998 von Hartmut Gerstenberger erworben und wollte damit an Classic Rennen teilnehmen. Dazu kam es jedoch bis jetzt nicht. So hat es nun seine Weg in unser Museum gefunden.