Buran C 640 A
Das Schneemobil Buran (Sturm, Wind) wurde ab 1971 in der Stadt Rybinsk, Region Yaroslavl in der ehemaligen Sowjetunion gebaut und sollte den Bedarf der Bewohner der nördlichen Regionen und Sibirien nach einem kleinen „LKW“, der in der Lage ist jede Menge Schnee zu überwinden, decken. Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften und seiner Zuverlässigkeit wurde er auch von anderen Ostblockstaaten importiert. In der DDR wurde er hauptsächlich von den Grenztruppen der NVA genutzt. Zum Beispiel für Kontrollstreifen an der Grenzlinie ebenso im Hinterland durch Grenzaufklärer sowie durch die Alarmgruppe.
Technische Daten
- Baujahr: 1978
- Motorbauform: 2-Zylinder-Zweitakt-Otto; luftgekühlt
- Hubraum: 635 cm³
- Leistung: 34 PS (25 kW)
- Getriebe: unsynchronisiertes Schaltgetriebe; 1 Gang Vorwärts; 1 Gang Rückwärts
- Leergewicht: 305 kg
- max. Zuladung: 205 kg
- max. Gesamtgewicht: 510 kg
- Anhängelast: 250 kg
- Verbrauch: 15 l/100 km Benzin-Öl-Gemisch 1:25
- Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Unser Modell
Unser Buran kommt aus Thüringen. Er war dort zu DDR-Zeiten bei der NVA an der Westgrenze stationiert und war eines der wenigen, die in weiß umlackiert wurden. Diese Schneemobile wurden ursprünglich nur in rot oder orange ausgeliefert. Das Fahrzeug kam nach der Wende aus dem NVA-Bestand in Privathand und wurde von einem Jäger im Winter genutzt. Wir haben es dann 2017 gekauft und technisch aufgearbeitet.